Von Ewigkeit zu Ewigkeit - Album

E-Mail Drucken PDF
Best online site to buy viagra viagra spanien rezept cialis sale south africa. Viagra reviews uk nexium mups im ausland kaufen where can i buy cialis in dallas.

Oft gehört und nun von mir für mich bewertet. Wie so vieles: Geschmackssache. Vielleicht empfindet der eine es genau so und der andere genau anders. Hier also meine ganz subjektive Sicht der Dinge:

Selig ist wieder da. Meine Seele erwacht aus seiner Lethargie, mein Herz will in alle Richtungen gleichzeitig schlagen und der Kopf denkt sich Selig. So war es vor „Und endlich Unendlich“. Nun also das zweite Album. War die erste Reunion-Platte durch „sie sind wieder da“ Gedanken geprägt, spielten sich zwischen den Ohren vor dem zweiten erwartungsvolles Gedankengut ab. Die Rückkehr schien gelungen nur, was kommt nun?

Der Eingang und das Eröffnungsstück versprechen vieles, was sie leider nicht halten können. Schloß man bei „Selig“ und „Hier“ die Augen und ließ sich von der Musik abholen, die durch diese unglaubliche Stimme begleitet wird, wähnte man sich auf einen anderen Planeten und trieb durch das Universum, so taucht dieses Selig-Gefühl nun nur in kurzen Augenblicken auf. Etwa bei „Ich bin kein Gott mehr“. In scheinbar längst vergangenen Zeiten ein laut schreiender „Ich bin ein Hidden-Track“ Song, der nimmermüde den Raum füllt und genau richtig temperiert ist. Flankiert von wenigen seligen Momenten bei „Dramaqueen“, „Doppelgänger“ und „Du fährst zu schnell“ schleicht das Album ansonsten durch die Pop-Rock Landschaft und winkt mal hier und da anderen Musikmachern zu. War ich bei dem Debüt und seinem Nachfolger gedanklich immer bei Selig, schweife ich beim hören des neuen Albums ständig ab und denke das hört sich an wie......Mir fehlt das unverwechselbare. „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ ist für mich ein gut gemachtes Jan Plewka-Solo/Zinoba Album bei dem die Musik jedoch kraftvoller daher kommt, aber austauschbar erscheint. Wo ist es hin, das rotzige, das kantige, das unendliche? Wo steht er, der Fahrstuhl zu den Sternen? Aber so ist das wohl mit dem erwachsen werden. Man glättet sich und macht Dinge, die andere auch machen. Wenn das so ist, will ich nie erwachsen werden.

Textlich reiht sich die Neuerscheinung in Jan Plewkas Schaffen nahtlos ein. Es werden Geschichten erzählt, für die nicht jeder Worte findet. Nur gelegentlich rutsch er ab, in das von untalentierten Menschen erfundene „Reimemachen“ („was soll uns halten, nichts bleibt beim alten“, „außer schmerzen......es kommt von Herzen“). Ansonsten gute Geschichten mit schönen Einfällen („schreib die Rechnung auf mein Testament“, „Engel haben kein Gedächtnis“) aber auch Lieblingsmetaphern des Songschreibers („aus den Scherben der Zeit“, „ungebetener Gast“).

Mein Fazit: Ich mag diese Platte. Ich mag die Art wie Jan Plewka Geschichten schreibt und sie erzählt. Ich mag wie Selig sich manchmal wie Selig anhören. Aber auf die berühmte einsame Insel schafft sie es leider nicht

Was bleibt? Die Freude auf den 09.12. Selig live. Etwas ganz besonderes. Rockmusik von ganz weit her. Texte rausschreien, hüpfen, tanzen, headbangen, abheben - diese Welt verlassen.

 

Es grüßt

Der Puck